Jugendschutzkonzept für das BLSV Sportcamp Regen

1. Einleitung

Das BLSV Sportcamp Regen ist eine Gruppenunterkunft des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV). Das Sportcamp bietet ein vielfältiges Umfeld für Trainingslager von Sportvereinen, Schulfahrten, Feriencamps sowie Familienfreizeiten. Die Zielgruppe umfasst Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die von Trainer:innen, Lehrkräften oder ausgebildeten Betreuer:innen von Kinder- und Jugendreisen begleitet werden.

Dieses Jugendschutzkonzept basiert auf den Werten und Grundsätzen der BLSV-Satzung und der Jugendordnung, den Leitlinien der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) sowie den Rechten der Kinder gemäß der UN-Kinderrechtskonvention. Es stellt sicher, dass die gesamte pädagogische Arbeit im Sportcamp Regen auf Partizipation, Schutz und Förderung junger Menschen ausgerichtet ist.

Der respektvolle und wertschätzende Umgang auf allen Ebenen ist notwendige Voraussetzung für ein friedliches Miteinander und fester Bestandteil unserer Arbeitskultur. Das Schutzkonzept dient dazu, klare Rahmenbedingungen für Prävention, Intervention und Nachsorge bei Fällen von Gewalt, Übergriffen oder Gefährdung zu schaffen. Es unterstützt alle Aufsichtspersonen und andere Mitarbeitende darin, verantwortungsvoll, sensibel und fachlich sicher zu handeln.

Es gilt innerhalt der Einrichtung für alle Bereiche:

  • Sozialpädagogische Betreuung
  • Sportbetreuung
  • Ehrenamt
  • Organisatorischer Betrieb
  • Verwaltung
  • Sonstige Bereiche

Das eingesetzte Personal kennt den Inhalt dieses Schutzkonzeptes und wird über Anpassungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt informiert.

Alle Mitarbeitenden, die direkten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben unterschreiben eine Selbstverpflichtung, nachdem sie in einer umfassenden Schulung zum Thema Schutz und Aufsichtspflicht unterrichtet wurden. Alle festen Mitarbeitenden erhalten ebenfalls eine Einweisung und werden für dieses wichtige Thema sensibilisiert. Es gibt eine feste Ansprechpartnerin für alle Fragen des Schutzes – insbesondere des Kinderschutzes.

2. Grundprinzipien des Jugendschutzes

Die nachfolgenden Grundsätze orientieren sich an der BLSV-Satzung, der BLSV-Jugendordnung, den Standards der UBSKM sowie den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention:

  • Achtung und Schutz der Würde jedes jungen Menschen (Art. 1 & 19 UN-KRK)
  • Gewährleistung eines sicheren, wertschätzenden und gewaltfreien Umfelds
  • Stärkung der Kinderrechte, insbesondere Beteiligung, Schutz und Förderung
  • Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglicher Form von Gewalt (körperlich, psychisch, sexualisiert, digital)
  • Transparenz und Verbindlichkeit im pädagogischen Handeln
  • Vermeidung von Machtmissbrauch sowie bewusster Einsatz pädagogischer Autorität
  • Förderung von Selbstbestimmung, Fairness und Gleichbehandlung gemäß den Werten des BLSV
  • Stärkung der Handlungssicherheit aller Betreuer:innen, orientiert an den Qualitätsstandards der UBSKM

3. Rechtliche Grundlagen und Leitdokumente

Das Jugendschutzkonzept des BLSV Sportcamp Regen stützt sich auf folgende rechtlichen und normativen Grundlagen:

3.1 BLSV-Satzung und Jugendordnung

Die Werte und Aufgaben des BLSV spiegeln sich im Schutzauftrag gegenüber Kindern und Jugendlichen wider. Besonders relevant sind:

  • Aus der Satzung des BLSV, § 2 (Zweck des Verbandes): „Der Verband fördert die körperliche, geistige und charakterliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen […] in einem sicheren und unterstützenden Umfeld.“
  • Aus der BLSV-Jugendordnung, § 3 (Grundsätze der Jugendarbeit): „Die Jugendarbeit im BLSV ist geprägt von Verantwortungsbewusstsein, demokratischer Mitgestaltung und dem Schutz junger Menschen vor Gefahren, Gewalt und Diskriminierung.“

3.2 UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK)

Relevante Artikel:

  • 3 – Vorrang des Kindeswohls
  • 12 – Recht auf Beteiligung
  • 19 – Schutz vor Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung
  • 31 – Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung

3.3 UBSKM – Mindeststandards

Das Konzept richtet sich nach den „Mindeststandards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“ der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Diese fordern u. a.:

  • klare Zuständigkeiten
  • transparente Beschwerdestrukturen
  • Schulungen zur Prävention
  • institutionelle Schutzkonzepte

3.4 Jugendschutzgesetz (JuSchG)

Das Jugendschutzgesetz bildet den gesetzlichen Rahmen zum Schutz Minderjähriger, unter anderem bezüglich:

  • Alkohol- und Tabakverboten
  • Mediennutzung und Zugang zu digitalen Angeboten
  • Anwesenheit in der Öffentlichkeit
  • Schutz vor entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten

3.5 Leitbild und Grundsätze des Reisenetz – Deutscher Fachverband für Jugendreisen

Das Reisenetz definiert Qualitätsstandards für sichere, pädagogisch wertvolle und verantwortungsvolle Kinder- und Jugendreisen. Die folgenden Leitprinzipien werden in diesem Jugendschutzkonzept übernommen:

  • Sicherheit hat oberste Priorität – physisch, psychisch und sozial.
  • Qualifizierte Betreuung – alle Betreuer:innen verfügen über pädagogisches Verständnis, soziale Kompetenzen und geprüfte Kenntnisse zu Prävention und Aufsichtspflichten.
  • Transparente Strukturen – klare Regeln, eindeutige Zuständigkeiten und offener Umgang mit Beschwerden.
  • Partizipation – Kinder und Jugendliche werden altersgerecht einbezogen, dürfen mitgestalten und erleben Selbstwirksamkeit.
  • Inklusion & Gleichbehandlung – alle jungen Menschen erhalten gleiche Chancen, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, körperlichen Voraussetzungen oder sozialem Hintergrund.
  • Achtsamer Umgang mit Nähe und Distanz – respektvolle Beziehungen, Orientierung an professionellen Standards.
  • Nachhaltige pädagogische Wirkung – Förderung sozialer Kompetenzen, Gruppendynamik und Verantwortungsbewusstsein.

Diese Leitlinien des Reisenetz fügen sich nahtlos in die Werte des BLSV sowie die Standards der UN-Kinderrechtskonvention und der UBSKM ein.

4. Zielgruppen

Das Jugendschutzkonzept richtet sich an:

  • Kinder und Jugendliche
  • Junge Erwachsene (bis einschließlich 27 Jahre)
  • Trainer:innen und Betreuer:innen von Sportvereinen
  • Lehrkräfte auf Schulfahrten
  • Jugendleiter:innen, Teamer:innen und Feriencamp-Betreuer:innen
  • Mitarbeitende und Hausleitung des BLSV Sportcamp Regen
  • Externe Dienstleister:innen

5. Verantwortlichkeiten

5.1 BLSV Sportcamp Regen

  • Sicherstellung der räumlichen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen für den Jugendschutz
  • Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (u. a. § 72a SGB VIII – erweitertes Führungszeugnis)
  • Ansprechperson vor Ort für Fragen des Kinderschutzes
  • Dokumentation von Vorfällen und Meldung gemäß interner Richtlinien

5.2 Gruppenleitungen (Vereine, Schulen, Reiseorganisationen)

  • Aufsichtspflicht während des gesamten Aufenthalts
  • Sicherstellung, dass alle Aufsichtspersonen über ein gültiges erweitertes Führungszeugnis verfügen
  • Durchführung gruppenintern verbindlicher Regeln (z. B. Mediennutzung, Nachtruhe, Alkoholverbot)
  • Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und Schutzstandards

5.3 Betreuer:innen und Trainer:innen

  • Vorbildfunktion in Verhalten und Kommunikation
  • Einhaltung des pädagogischen Verhaltenskodex
  • Sensibilisierung für Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und Übergriffe
  • Verantwortungsbewusstes Handeln bei Verdachtsfällen

6. Verhaltenskodex nach UBSKM

Der folgende Verhaltenskodex gilt verbindlich für alle Trainer:innen, Betreuer:innen, Lehrkräfte und Mitarbeitenden im BLSV Sportcamp Regen. Er orientiert sich an den offiziellen Empfehlungen der UBSKM.

Grundprinzipien

  • Ich respektiere die Grenzen und die Würde jedes Kindes und jedes Jugendlichen.
  • Ich nutze meine Rolle niemals aus, um Nähe, Abhängigkeiten oder emotionale Bindungen auszunutzen.
  • Ich handle transparent und nachvollziehbar – keine Einzelbetreuung in abgeschlossenen Räumen.
  • Ich pflege eine professionelle Nähe und halte notwendige Distanz.
  • Ich kommuniziere klar, altersgerecht und wertschätzend.
  • Ich schütze Kinder und Jugendliche aktiv vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt.
  • Ich greife ein, wenn ich Grenzverletzungen beobachte, und melde diese gemäß Meldeweg.
  • Ich konsumiere keine berauschenden Mittel während der Betreuung.
  • Ich nutze digitale Medien verantwortungsvoll und nie für private Kontakte zu Teilnehmenden.

7. Präventionsmaßnahmen

7.1 Auswahl und Qualifikation der Betreuungspersonen

  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
  • Schulung zu folgenden Themen:
    • Prävention sexualisierter Gewalt
    • Grenzen & Nähe-Distanz-Regulation
    • Kinderrechte & Partizipation
    • Konfliktmanagement

7.2 Strukturelle Präventionsmaßnahmen

  • Klare Regelung der Zimmerbelegung: Kinder und Jugendliche getrennt nach Geschlecht und Alter
  • Keine Übernachtung von Betreuer:innen im selben Zimmer wie Teilnehmende
  • Transparente Beschilderung von Räumen, Fluchtwegen und Anlaufstellen
  • Sicherstellung offener und einsehbarer Bereiche bei pädagogischer Arbeit

7.3 Prävention im digitalen Raum

  • Begrenzte oder begleitete Nutzung digitaler Medien
  • Verbot von Bild- und Videoaufnahmen ohne ausdrückliche Erlaubnis
  • Keine private Kommunikation zwischen Betreuer:innen und Teilnehmenden über Social Media

7.4 Verhaltenskodex für Betreuer:innen

  • Respektvolle, altersgerechte Ansprache
  • Kein Alkohol- oder Drogenkonsum während der Betreuung
  • Körperkontakt nur in pädagogisch sinnvollem und situationsangemessenem Rahmen
  • Transparenz im Umgang mit Nähe (z. B. offene Türen, kein alleiniger Aufenthalt mit Teilnehmenden in abgeschlossenen Räumen)

8. Intervention bei Verdachtsfällen

8.1 Grundsätze

  • Sofortiges Handeln bei akuter Gefährdung
  • Ruhe bewahren und professionell agieren
  • Schutz der betroffenen Person hat oberste Priorität

8.2 Vorgehensweise bei Verdachtsfällen

  1. Verdachtsmoment wahrnehmen und dokumentieren
  2. Interne Ansprechperson informieren (Campleitung oder benannte Kinderschutzbeauftragte)
  3. Kein eigenmächtiges Ermitteln
  4. Anleitung durch interne oder externe Fachstellen befolgen
  5. Bei akuter Gefahr: Polizei/Notruf 110 oder Jugendamt kontaktieren

8.3 Dokumentation

  • Schriftliche, sachliche und zeitnahe Dokumentation
  • Sicher verwahren und nur befugten Personen zugänglich machen

9. Beschwerde- und Beteiligungsmöglichkeiten

  • Niedrigschwellige Beschwerdewege (z. B. Vertrauenskasten, direkte Ansprechpersonen)
  • Anonyme Meldemöglichkeiten
  • Erklärung der Rechte der Kinder und Jugendlichen zu Beginn des Aufenthalts
  • Beteiligung an Regelgestaltung (z. B. Campregeln)

10. Schutz vor Diskriminierung

  • Keine Toleranz gegenüber Mobbing, Rassismus, Sexismus oder Ausgrenzung
  • Aktive Förderung von Vielfalt, Fairness und Teamgefühl
  • Sensibilisierte Ansprache durch Betreuungspersonen

11. Nachsorge und Aufarbeitung

  • Professionelle Nachgespräche mit Betroffenen, Gruppenleitung und Team
  • Reflexion der internen Abläufe und gegebenenfalls Anpassung des Schutzkonzepts
  • Kooperation mit Fachstellen

12. Kommunikation & Transparenz

  • Bereitstellung des Jugendschutzkonzepts für alle Gruppen vor Anreise
  • Verpflichtende Anerkennung des Schutzkonzepts durch Gruppenleitungen
  • Sichtbare Auslage von Notfallnummern und Ansprechpersonen im Haus

13. Regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung

  • Jährliche Evaluationsgespräche durch die Hausleitung
  • Einbezug aktueller fachlicher Standards und gesetzlicher Vorgaben
  • Aufnahme von Feedback der Gruppen und Betreuer:innen

Dieses Jugendschutzkonzept tritt mit Veröffentlichung in Kraft und bildet die Grundlage für den verantwortungsvollen Umgang mit allen jungen Menschen im BLSV Sportcamp Regen.

14. Anhang: Checklisten, Meldeweg & Selbstverpflichtung

14.1 Checkliste für Betreuer:innen vor Anreise

  • Erweiterte Führungszeugnisse vollständig vorhanden
  • Teilnahme an Präventionsschulung bestätigt
  • Kenntnisnahme des Verhaltenskodex unterzeichnet
  • Aufsichtspflicht und Medienregelungen intern abgestimmt
  • Gruppenspezifische Bedarfe oder Risiken erfasst

14.2 Checkliste für die Ankunft im Sportcamp

  • Vorstellung der Ansprechpersonen für Kinderschutz
  • Erklärung der Campregeln und Kinderrechte
  • Notfallnummern sichtbar zugänglich
  • Beschwerdewege verständlich vorgestellt

14.3 Offizielle Meldekette (vereinfachte Darstellung)

  1. Beobachtung / Verdachtsmoment
  2. Dokumentation (neutral, zeitnah, sachlich)
  3. Kontaktaufnahme zur Kinderschutz-Ansprechperson
  4. Abklärung mit fachkundigen Stellen / Jugendamt
  5. Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Person
  6. Interne Nachbereitung & Evaluation

15. Anhang: Checklisten, Meldeweg & Selbstverpflichtung

15.1 Checkliste für Betreuer:innen vor Anreise

  • Erweiterte Führungszeugnisse vollständig vorhanden
  • Teilnahme an Präventionsschulung bestätigt
  • Kenntnisnahme des Verhaltenskodex unterzeichnet
  • Aufsichtspflicht und Medienregelungen intern abgestimmt
  • Gruppenspezifische Bedarfe oder Risiken erfasst

15.2 Checkliste für die Ankunft im Sportcamp

  • Vorstellung der Ansprechpersonen für Kinderschutz
  • Erklärung der Campregeln und Kinderrechte
  • Notfallnummern sichtbar zugänglich
  • Beschwerdewege verständlich vorgestellt

15.3 Offizielle Meldekette (vereinfachte Darstellung)

  1. Beobachtung / Verdachtsmoment
  2. Dokumentation (neutral, zeitnah, sachlich)
  3. Kontaktaufnahme zur Kinderschutz-Ansprechperson
  4. Abklärung mit fachkundigen Stellen / Jugendamt
  5. Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Person
  6. Interne Nachbereitung & Evaluation

15.4 Selbstverpflichtungserklärung für Betreuungspersonen

Ich verpflichte mich,

  • die Würde und Grenzen aller jungen Menschen zu respektieren,
  • den Verhaltenskodex einzuhalten,
  • Kinder und Jugendliche aktiv vor Gewalt zu schützen,
  • transparent und professionell zu handeln,
  • Verdachtsfälle unverzüglich zu melden,
  • meine Vorbildfunktion verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Unterschrift: ___________________________ Datum: _______________

16. Sprachliche Anpassung gemäß BLSV- und Reisenetz-Standards

Die Formulierungen des Gesamtdokuments wurden an folgende Prinzipien angeglichen:

  • sachlich, klar, nachvollziehbar
  • Orientierung an offiziellen Verbandsformulierung
  • Fokus auf Schutzauftrag, Qualifikation und pädagogischer Verantwortung
  • Betonung von Transparenz, Partizipation und Qualitätsstandards
 
 

Gefährdungsbeurteilung Sportaktivitäten im und außerhalb des Camps

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Biathlon (Sommer & Winter)

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal
Ort: Sommer: Sportcamp-Gelände (Halle oder Fußballplatz) | Winter: Loipe (Arberregion / Wechselschaft-Loipen)
Dauer: Sommer: ca. 1–2 Std. | Winter: ca. 1–3 Std. (gruppenabhängig)
Gruppengröße: ca. 10–25 Teilnehmende
Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Das Biathlon-Programm wird als Sommer- und Wintervariante durchgeführt. Im Sommer absolvieren die Teilnehmenden einen Parcours mit verschiedenen Belastungsstationen (z. B. Kastensprünge, Seilspringen, Kniebeugen). Im Winter wird das Programm auf der Loipe durchgeführt, wobei sich die Teilnehmenden auf Langlaufschienen fortbewegen. Nach jeder Belastungs- bzw. Laufrunde erfolgt eine Schießeinheit mit Lasergewehren. Bei Fehlschüssen müssen zusätzliche Strafrunden gelaufen werden. Die Intensität und Dauer werden an Alter, Leistungsstand und Gruppendynamik angepasst.

2. Gefährdungen

Umknicken oder Stürze beim Laufen bzw. Langlaufen, Ermüdung durch körperliche Belastung.

3. Schutzmaßnahmen

• Verwendung von ungefährlichen Lasergewehren
• klare Einweisung in Ablauf und Schießtechnik
• angepasste Belastung und flexible Pausenregelung
• Durchführung auf übersichtlichem Gelände bzw. gespurter Loipe • ständige Aufsicht und Steuerung durch den Trainer

Restrisiko: gering bis mittel, abhängig von Untergrund und Belastungsintensität

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; schnelle Unterbrechung des Programms möglich.

5. Gesamtbewertung

Das Biathlon-Programm ist vielseitig und gut anpassbar. Durch den Einsatz von Lasergewehren und angepasste Belastung besteht ein vertretbares sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Bierkistenklettern

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal
Ort: Turnhalle oder Außenbereich unter der Brücke (witterungs- und belegungsabhängig) Dauer: ca. 1–1,5 Stunden
Gruppengröße: ca. 15 Teilnehmende
Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Beim Bierkistenklettern werden Getränkekisten schrittweise übereinandergestapelt. Der kletternde Teilnehmende steigt jeweils auf die oberste Kiste. Der Kletternde trägt einen Klettergurt und ist über ein Toprope-Seil gesichert. Die Sicherung erfolgt durch den Trainer mittels Gurt und Halbautomaten (z. B. Grigri). Ein weiteres Kind steht im unteren Bereich, trägt einen Helm und reicht bzw. wirft die Kisten nach oben. Pro Teilnehmendem beträgt die Aktivzeit ca. fünf Minuten. Die übrigen Teilnehmenden halten ausreichend Abstand.

2. Gefährdungen

Mögliche Absturzgefahr des Kletternden (gesichert), herabfallende Kisten für das Kind im unteren Bereich.

3. Schutzmaßnahmen

• Sicherung des Kletternden über Toprope-Seil durch den Trainer • Verwendung geprüfter PSA (Klettergurt, Seil, Sicherungsgerät) • Helmtragepflicht für die Person im unteren Bereich
• klare Anweisungen und geregelter Ablauf

• ausreichender Sicherheitsabstand für alle übrigen Teilnehmenden • ständige Aufsicht durch Fachpersonal

Restrisiko: gering bei regelkonformer Durchführung 4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist organisatorisch gut beherrschbar und bei sachgemäßer Sicherung sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Bogenschießen

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Außenbereich (Schießplatz)
Dauer: ca. 1,5–2 Stunden
Gruppengröße: ca. 20–30 Teilnehmende

Trainerbedarf: 2 Trainer

1. Ablauf

Zu Beginn erfolgt eine verbindliche Sicherheitseinweisung zur Handhabung von Bogen und Pfeil (Einlegen des Pfeils, Bogenhaltung, Zieltechnik). Das Bogenschießen findet an insgesamt sechs Schießständen statt. Pro Stand schießen jeweils drei Personen. Jede schießende Person gibt sechs Pfeile ab. Erst wenn alle Pfeile geschossen wurden, dürfen diese gemeinsam auf Kommando geholt werden. Die Teilnehmenden wechseln regelmäßig die Schießstände (linker / rechter Bereich). Wartende Teilnehmende halten sich im ausgewiesenen Wartebereich unter einem Pavillon auf.

2. Gefährdungen

Querschläger, Stolpern im Schieß- oder Wartebereich, unsachgemäßer Umgang mit Material.

3. Schutzmaßnahmen

• klare Sicherheits- und Verhaltensregeln vor Programmbeginn
• Pfeile werden ausschließlich auf Kommando geschossen und gemeinsam geholt • feste Standordnung und klare Trennung von Schieß- und Wartebereich
• ständige Aufsicht durch zwei Trainer
• Verwendung altersgerechter Sportbögen und normaler Pfeile
• Eingreifen bei Regelverstößen

Restrisiko: gering bei regelkonformer Durchführung 4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist organisatorisch gut beherrschbar und bei Einhaltung der Sicherheitsregeln sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Chaosspiel

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Außenbereich (Gelände des Sportcamps)
Dauer: ca. 1–1,5 Stunden
Gruppengröße: ca. 20–150 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer pro ca. 50 Teilnehmende

1. Ablauf

Das Chaosspiel ist ein bewegungsorientiertes Teamspiel und wird häufig als Einstiegsprogramm durchgeführt. Die Teilnehmenden werden in Teams eingeteilt und würfeln auf einem Spielbrett mit Zahlen bis 61. Entsprechend der gewürfelten Zahl begeben sich die Teams zu einer im Gelände verteilten Tafel (Verteilungsbereich ca. 150 × 100 m). Auf jeder Tafel befindet sich eine sechsstellige Zahl sowie ein Tiername. Die Teams merken sich die Informationen, laufen zurück zum Spielleiter und nennen Tiername und Zahl. Anschließend erhalten sie eine Wissens- oder Teamfrage. Bei richtiger Beantwortung darf weitergewürfelt werden. Ziel ist es, durch korrektes Lösen der Aufgaben das Spielbrett bis zum Ziel zu durchlaufen.

2. Gefährdungen

Geringe Stolper- oder Laufgefahr im Gelände, Orientierungsschwierigkeiten bei größerem Teilnehmerfeld.

3. Schutzmaßnahmen

• klare Spiel- und Geländeeinweisung vor Beginn
• Begrenzung des Spielbereichs und klare Laufwege
• Teams bewegen sich geschlossen im Gelände
• ständige Ansprechbarkeit und Aufsicht durch Trainer
• Anpassung des Spiels an Teilnehmerzahl und Geländegegebenheiten

Restrisiko: gering
4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Sammelstellen.

5. Gesamtbewertung

Das Chaosspiel ist organisatorisch gut strukturierbar und aufgrund der einfachen Regeln und niedrigen Intensität sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko ist gering.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Disco

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Turnhalle oder Hildis
Zeit: ca. 20:00–22:00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden

Gruppengröße: bis ca. 300 Teilnehmende Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Die Disco findet an einem Abend statt und wird im Vorfeld angekündigt. Am Tag vor der Veranstaltung können die Teilnehmenden Musikwünsche auf einer Wunschliste eintragen. Am Veranstaltungsabend wird der Raum mit Spiegeln, Partylichtern und Musikanlage ausgestattet. Die Musik wird über ein einfaches DJ-Pult (Handy mit angeschlossenen Boxen) abgespielt. Zusätzlich wird eine Hüpfburg aufgebaut, die während der Veranstaltung genutzt werden kann. Der Trainer ist während der gesamten Dauer anwesend und behält den Überblick über das Geschehen.

2. Gefährdungen

Stolpern oder Zusammenstöße bei Dunkelheit und Bewegung, Stürze auf der Hüpfburg, mögliche Lärmbelastung.

3. Schutzmaßnahmen

• angepasste Raumbeleuchtung trotz Partylichtern
• Aufbau der Technik in Randbereichen des Raumes
• Kabel ordnungsgemäß verlegt und außerhalb stark frequentierter Laufwege • Nutzung der Hüpfburg unter allgemeiner Aufsicht im Veranstaltungsraum
• Eingreifen des Trainers bei unsicherem Verhalten
• angepasste, kindgerechte Lautstärke

Restrisiko: gering bis mittel bei hoher Teilnehmerzahl

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; sofortiges Eingreifen bei Vorfällen möglich.

5. Gesamtbewertung

Die Disco ist organisatorisch gut durchführbar. Bei übersichtlichem Aufbau und angepasster Lautstärke besteht ein vertretbares, geringes bis mittleres Veranstaltungsrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Gipfeltracking

Durchführung: ausschließlich durch bergkundige Trainer Ort: Arberregion (Großer Arber, Kammerhütte, Bodenmais) Dauer: ca. 4–5 Std. (ohne ÖPNV), ca. 5–7 Std. (inkl. ÖPNV) Gruppengröße: bis ca. 40 Teilnehmende

Trainerbedarf: 2 Trainer

1. Ablauf

Die An- und Abreise erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bodenmais. Von dort fahren die Teilnehmenden mit dem Skibus zur Gondelstation und anschließend mit der Gondel auf den Großen Arber. Nach Anlegen der Schneeschuhe erfolgt der Aufstieg von ca. 300 Höhenmetern zum Gipfel (ca. 20 Minuten). Anschließend wird mit Schneeschuhen ca. 1,5 Stunden zur Kammerhütte abgestiegen (ca. 200 Höhenmeter). Dort findet eine längere Mittagspause statt. Nach Abgabe der Schneeschuhe erhalten die Teilnehmenden Schlitten und fahren eine ca. 8 km lange Rodelstrecke bis nach Bodenmais. Von dort erfolgt der Rückweg zum Bahnhof und die Heimreise mit dem Zug.

2. Gefährdungen

Sturz- und Rutschgefahr beim Schneeschuhgehen, erhöhte Unfallgefahr beim Schlittenfahren, witterungs- und schneebedingte Risiken.

3. Schutzmaßnahmen

• Durchführung nur bei geeigneter Schnee- und Wetterlage (keine Durchführung bei Lawinengefahr)
• bergkundige Trainer mit Streckenkenntnis
• Einweisung in den Umgang mit Schneeschuhen und Schlitten

• empfohlene, jedoch nicht verpflichtende Nutzung von Helmen beim Schlittenfahren • angepasste Geschwindigkeit und gruppenweises Fahren beim Rodeln
• laufende Beurteilung der Wetter- und Schneeverhältnisse

Restrisiko: mittel, insbesondere beim Schlittenfahren

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; Nutzung öffentlicher Verkehrswege und schneller Rückzug möglich.

5. Gesamtbewertung

Das Gipfeltracking ist bei sorgfältiger Planung und geeigneten Bedingungen gut beherrschbar. Aufgrund der alpinen Umgebung und des Rodelabschnitts besteht ein erhöhtes, jedoch vertretbares sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Haus zur Wildnis

Durchführung: selbstständig durch begleitende Lehrkräfte
Ort: Haus zur Wildnis (Nationalparkzentrum Falkenstein, bei Ludwigsthal) Dauer: ca. 3–6 Stunden
Gruppengröße: ca. 15 Teilnehmende pro Lehrkraft

1. Ablauf

Die Gruppe besucht das Haus zur Wildnis im Nationalparkzentrum Falkenstein. Vor Ort erkunden die Teilnehmenden die interaktiven Ausstellungen sowie das Tierfreigelände. Ein zentraler Bestandteil des Programms ist eine Rally durch die Ausstellung, bei der die Kinder Aufgaben lösen und Informationen zur Natur und zum Nationalpark sammeln. Der Aufenthalt erfolgt selbstständig unter Aufsicht der Lehrkräfte.

2. Gefährdungen

Geringe Stolper- oder Sturzgefahr auf Wald- und Freigeländewegen, Orientierungsschwierigkeiten bei größeren Gruppen.

3. Schutzmaßnahmen

• Einweisung in Verhalten und Geländeregeln
• Gruppen bleiben zusammen und bewegen sich geschlossen • angepasste Gehgeschwindigkeit und Pausen nach Bedarf
• kontinuierliche Aufsicht durch Lehrkräfte

Restrisiko: gering
4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschulte Lehrkräfte vor Ort; bekannte Sammel- und Treffpunkte.

5. Gesamtbewertung

Der Besuch im Haus zur Wildnis ist pädagogisch wertvoll und organisatorisch gut beherrschbar. Durch klare Regeln und Begleitung besteht ein geringes sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Jakobsleiter

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Turnhalle
Dauer: ca. 1–1,5 Stunden
Gruppengröße: ca. 20 Teilnehmende

Trainerbedarf: 2 Trainer

1. Ablauf

Die Jakobsleiter besteht aus zwei seitlich hängenden Drahtseilen, zwischen denen Holzsprossen mit zunehmendem Abstand nach oben angebracht sind. Die Aufgabe wird als Teamaufgabe zu zweit durchgeführt. Zwei Teilnehmende klettern gleichzeitig. Beide Kletternden tragen Klettergurte und sind jeweils über ein Toprope-Seil gesichert. Die Sicherung erfolgt durch zwei Trainer. Unter der Jakobsleiter befindet sich eine Weichbodenmatte als zusätzlicher Fallschutz. Mehrere Durchgänge sind zeitabhängig möglich.

2. Gefährdungen

Absturz der Kletternden (gesichert), Pendelbewegungen, Zusammenstöße der kletternden Personen.

3. Schutzmaßnahmen

• Sicherung beider Kletternden über Toprope-Seile
• Verwendung geprüfter PSA (Klettergurt, Seil, Sicherungsgerät) • Einsatz einer Weichbodenmatte unter der Anlage
• klare Anweisungen und strukturierter Ablauf
• ausreichender Sicherheitsabstand für wartende Teilnehmende • ständige Aufsicht durch zwei Trainer

Restrisiko: gering bei regelkonformer Durchführung 4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist organisatorisch gut beherrschbar und bei sachgemäßer Sicherung sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – KAU-Spiel

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Außenbereich (Gelände des Sportcamps)
Dauer: ca. 1–1,5 Stunden
Gruppengröße: ca. 20–150 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer pro ca. 50 Teilnehmende

1. Ablauf

Das KAU-Spiel ist ein bewegungsorientiertes Teamspiel und wird häufig als Einstiegsprogramm durchgeführt. Die Teilnehmenden werden in Teams eingeteilt und würfeln auf einem Spielbrett mit Zahlen bis 61. Entsprechend der gewürfelten Zahl begeben sich die Teams zu einer im Gelände verteilten Tafel (Verteilungsbereich ca. 150 × 100 m). Auf jeder Tafel befindet sich eine sechsstellige Zahl sowie ein Tiername. Die Teams merken sich die Informationen, laufen zurück zum Spielleiter und nennen Tiername und Zahl. Anschließend erhalten sie eine Wissens- oder Teamfrage. Bei richtiger Beantwortung darf weitergewürfelt werden. Ziel ist es, durch korrektes Lösen der Aufgaben das Spielbrett bis zum Ziel zu durchlaufen.

2. Gefährdungen

Geringe Stolper- oder Laufgefahr im Gelände, Orientierungsschwierigkeiten bei größerem Teilnehmerfeld.

3. Schutzmaßnahmen

• klare Spiel- und Geländeeinweisung vor Beginn
• Begrenzung des Spielbereichs und klare Laufwege
• Teams bewegen sich geschlossen im Gelände
• ständige Ansprechbarkeit und Aufsicht durch Trainer
• Anpassung des Spiels an Teilnehmerzahl und Geländegegebenheiten

Restrisiko: gering
4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Sammelstellen.

5. Gesamtbewertung

Das KAU-Spiel ist organisatorisch gut strukturierbar und aufgrund der einfachen Regeln und niedrigen Intensität sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko ist gering.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Klettern Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal

Ort: Kletterbereich (Brücke / Boulderwand)

1. Ablauf

Treffpunkt im Kletterbereich mit verbindlicher Sicherheitseinweisung (Verhalten an der Wand, Seilführung, Kommandos „Zu“ / „Ab“). Anschließend gemeinsames Anlegen und Kontrollieren der Klettergurte. Eine kurze Boulder-Querung dient dem Kennenlernen der Griffe und Bewegungen. Danach Toprope-Klettern an der Brücke. Jedes Kind darf – zeitabhängig – mehrfach klettern. Leichte Pendelbewegungen beim Ablassen sind möglich und werden vorab erklärt.

2. Gefährdungen

Absturz, Stürze im Boulderbereich, Fehlverhalten, Sicherungs- oder Materialfehler.

3. Schutzmaßnahmen

• ständige Aufsicht durch Fachpersonal
• keine eigenständige Nutzung der Anlage
• geprüfte PSA (Gurt, Seil, Sicherungsgerät) • klare Regeln und Kommandos
• Fallschutzmatten im Boulderbereich
• Eingreifen bei Fehlverhalten

Restrisiko: gering bis mittel bei regelkonformer Durchführung

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege; Dokumentation im Verbandbuch.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist organisatorisch beherrschbar, sicherheitstechnisch abgesichert und für Kinder- und Jugendgruppen geeignet. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Klettern Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal

Ort: Kletterbereich (Brücke / Boulderwand)

1. Ablauf

Treffpunkt im Kletterbereich mit verbindlicher Sicherheitseinweisung (Verhalten an der Wand, Seilführung, Kommandos „Zu“ / „Ab“). Anschließend gemeinsames Anlegen und Kontrollieren der Klettergurte. Eine kurze Boulder-Querung dient dem Kennenlernen der Griffe und Bewegungen. Danach Toprope-Klettern an der Brücke. Mehrfaches Klettern ist zeitabhängig möglich. Leichte Pendelbewegungen beim Ablassen werden vorab erklärt.

2. Gefährdungen

Absturz, Stürze im Boulderbereich, Fehlverhalten, Sicherungs- oder Materialfehler.

3. Schutzmaßnahmen

• ständige Aufsicht durch Fachpersonal
• keine eigenständige Nutzung der Anlage
• geprüfte PSA (Klettergurt, Seil, Sicherungsgerät)
• klare Regeln und Kommandos
• Fallschutz durch geeigneten Untergrund (Kies gemäß Fallschutzkonzept) • Eingreifen bei Fehlverhalten

Restrisiko: gering bis mittel bei regelkonformer Durchführung 4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist organisatorisch beherrschbar, sicherheitstechnisch abgesichert und für Kinder- und Jugendgruppen geeignet. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Klettern

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Kletterbereich (Brücke / Boulderwand)
Dauer: ca. 1,5–2 Stunden
Gruppengröße: 10–15 Teilnehmende pro Trainer

1. Ablauf

Treffpunkt im Kletterbereich mit verbindlicher Sicherheitseinweisung (Verhalten an der Wand, Seilführung, Kommandos „Zu“ / „Ab“). Anschließend gemeinsames Anlegen und Kontrollieren der Klettergurte. Eine kurze Boulder-Querung dient dem Kennenlernen der Griffe und Bewegungen. Danach Toprope-Klettern an der Brücke. Mehrfaches Klettern ist zeitabhängig möglich. Leichte Pendelbewegungen beim Ablassen werden vorab erklärt.

2. Gefährdungen

Absturz, Stürze im Boulderbereich, Fehlverhalten, Sicherungs- oder Materialfehler.

3. Schutzmaßnahmen

• ständige Aufsicht durch Fachpersonal
• keine eigenständige Nutzung der Anlage
• geprüfte PSA (Klettergurt, Seil, Sicherungsgerät)
• klare Regeln und Kommandos
• Fallschutz durch geeigneten Untergrund (Kies gemäß Fallschutzkonzept) • Eingreifen bei Fehlverhalten

Restrisiko: gering bis mittel bei regelkonformer Durchführung 4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist organisatorisch beherrschbar, sicherheitstechnisch abgesichert und für Kinder- und Jugendgruppen geeignet. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Megafluss

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Sandplatz, Bootseinstieg und Fließgewässer
Dauer: ca. 2 Stunden
Gruppengröße: ca. 8–20 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Zu Beginn holen die Teilnehmenden gemeinsam das Material aus dem Container und legen es auf dem Sandplatz ab (Transportweg ca. 15 m). Das Material besteht aus zwei großen aufblasbaren Schlauchkörpern (Floßkörper), mehreren Holzstämmen sowie Seilen. Aus diesen Materialien wird gemeinsam ein sogenannter „Megafluss“ gebaut. Dabei werden die Teilnehmenden angeleitet und lernen u. a. den Kreuzknoten. Nach Fertigstellung wird das Floß gemeinsam zum Bootseinstieg getragen (ca. 20–30 m) und zu Wasser gelassen. Anschließend paddelt die Gruppe mit Schwimmwesten und Paddeln ca. 300 m flussabwärts und ca. 300 m wieder flussaufwärts.

2. Gefährdungen

Stolpern oder Fehltritte beim Tragen des Materials oder des Floßes, körperliche Überlastung, wechselnde Strömungsverhältnisse je nach Wasserstand.

3. Schutzmaßnahmen

• Tragen von geprüften Schwimmwesten für alle Teilnehmenden • Nutzung von Paddeln ausschließlich im Wasser
• klare Anweisungen beim Tragen und Zuwasserlassen
• Anpassung der Durchführung an Wasserstand und Strömung

• ständige Aufsicht durch qualifiziertes Fachpersonal (Rettungsschwimmer) Restrisiko: gering bei angepasster Durchführung

4. Notfallmanagement

Rettungsmittel, Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Ein- und Ausstiegsstellen.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist bei ruhigen bis mäßigen Strömungsverhältnissen gut beherrschbar und sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Mountainbike-Tour

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal (geprüfter Mountainbike-Guide) Ort: Sportgelände, Straßenbereich (Nebenstraßen), Waldwege und Trails
Dauer: ca. 2–3 Stunden
Gruppengröße: bis ca. 25 Teilnehmende

Trainerbedarf: 2 Trainer bzw. 1 Trainer mit Begleitpersonen

1. Ablauf

Zu Beginn erfolgt auf einem Hartplatz eine alters- und leistungsangepasste Technikeinweisung (ca. 30–60 Minuten). Anschließend fährt die Gruppe gemeinsam eine geführte Mountainbike-Tour. Dabei werden kurze Strecken auf Nebenstraßen zurückgelegt, inklusive gesicherter Straßenquerungen unter Anleitung der Trainer. Die Tour führt weiter über Waldwege in einen Trailbereich. Dort werden Abfahrten mit teils steilerem Gelände gefahren. Die Trainer geben Tempo und Fahrweise vor, weisen auf Gefahrenstellen hin und passen die Geschwindigkeit an das Können der Teilnehmenden an.

2. Gefährdungen

Stürze insbesondere im Trailbereich, Rutschgefahr bei Nässe, Zusammenstöße, Gefährdungen im Straßenverkehr.

3. Schutzmaßnahmen

• Tragen von Fahrradhelmen für alle Teilnehmenden
• Bereitstellung geeigneter und passender Mountainbikes
• verbindliche Technikeinweisung vor Tourbeginn
• angepasste Geschwindigkeit und Fahren in der Gruppe
• klare Anweisungen bei Straßenquerungen
• ständige Begleitung und Anleitung durch qualifizierte Trainer

Restrisiko: mittel, insbesondere im Trailbereich 4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; schnelle Rückkehr zum Standort möglich.

5. Gesamtbewertung

Die Mountainbike-Tour ist bei qualifizierter Anleitung gut beherrschbar. Aufgrund der sportlichen Anforderungen und des Trailfahrens besteht ein erhöhtes, jedoch vertretbares sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Nachtwanderung / Fackelwanderung

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Wald- und Wiesenwege (unbefestigt)
Dauer: ca. 1 Stunde
Gruppengröße: bis ca. 100 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Die Gruppe begibt sich gemeinsam auf eine geführte Wanderung über Wald- und Wiesenwege. Nach etwa der Hälfte der Strecke werden Wachsfackeln entzündet. Anschließend erfolgt der Rückweg mit Fackeln. Die Fackeln werden nur im zweiten Teil der Wanderung genutzt. Dabei trägt jeweils nur jede zweite Person eine Fackel. Der Trainer führt die Gruppe an, gibt klare Anweisungen und achtet auf einen geordneten Ablauf.

2. Gefährdungen

Stolpern oder Stürzen auf unbefestigten Wegen, Gefährdung durch offenes Feuer (Fackeln), eingeschränkte Sicht bei Dunkelheit.

3. Schutzmaßnahmen

• Durchführung nur bei geeigneten Witterungsbedingungen (keine Durchführung bei Waldbrandgefahr)
• Nutzung von Wachsfackeln mit kontrollierter Flamme
• ausreichender Abstand zwischen den Teilnehmenden

• Fackeltragepflicht nur für jede zweite Person
• klare Anweisungen zum Umgang mit offenem Feuer • ständige Aufsicht und Führung durch den Trainer

Restrisiko: gering bis mittel

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; schneller Abbruch der Wanderung möglich.

5. Gesamtbewertung

Die Nacht- bzw. Fackelwanderung ist bei geeigneten Bedingungen gut beherrschbar. Durch klare Regeln und begrenzten Fackeleinsatz besteht ein vertretbares sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Nachtwanderung / Fackelwanderung

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Wald- und Wiesenwege (unbefestigt)
Dauer: ca. 1 Stunde
Gruppengröße: bis ca. 100 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Die Gruppe begibt sich gemeinsam auf eine geführte Wanderung über Wald- und Wiesenwege. Nach etwa der Hälfte der Strecke erfolgt eine verbindliche Sicherheitseinweisung zum Umgang mit Fackeln. Dabei wird insbesondere auf das aufrechte Halten der Fackel, ausreichenden Abstand zu anderen Personen, Haaren, Kleidung und Vegetation hingewiesen. Anschließend werden Wachsfackeln entzündet und der Rückweg gemeinsam angetreten. Die Fackeln werden nur im zweiten Teil der Wanderung genutzt, wobei jeweils nur jede zweite Person eine Fackel trägt. Der Trainer führt die Gruppe an und sorgt für einen geordneten Ablauf.

2. Gefährdungen

Stolpern oder Stürzen auf unbefestigten Wegen, Gefährdung durch offenes Feuer (Fackeln), eingeschränkte Sicht bei Dunkelheit.

3. Schutzmaßnahmen

• Durchführung nur bei geeigneten Witterungsbedingungen (keine Durchführung bei Waldbrandgefahr)
• Nutzung von Wachsfackeln mit kontrollierter Flamme
• verbindliche Sicherheitseinweisung vor dem Entzünden der Fackeln

• ausreichender Abstand zwischen den Teilnehmenden • Fackeltragepflicht nur für jede zweite Person
• ständige Aufsicht und Führung durch den Trainer

Restrisiko: gering bis mittel

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; schneller Abbruch der Wanderung möglich.

5. Gesamtbewertung

Die Nacht- bzw. Fackelwanderung ist bei geeigneten Bedingungen gut beherrschbar. Durch klare Regeln, Sicherheitseinweisung und begrenzten Fackeleinsatz besteht ein vertretbares sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Spiel ohne Grenzen

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Turnhalle
Dauer: ca. 1 Stunde
Gruppengröße: bis ca. 100 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer (Unterstützung durch Lehrkräfte / Teilnehmende an den Stationen)

1. Ablauf

„Spiel ohne Grenzen“ besteht aus mehreren kurzen, abwechslungsreichen Teamstationen. Die Teilnehmenden werden in Teams eingeteilt und absolvieren nacheinander alle Stationen. Jede Station dauert ca. fünf Minuten, für erfolgreich absolvierte Aufgaben werden Punkte vergeben. Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu sammeln. Die Stationen beinhalten u. a. Schwing- und Balanceaufgaben, Koordinations- und Geschicklichkeitsspiele, Wurf- und Zielaufgaben sowie Rollbrett- und Parcoursaufgaben. Die Stationen werden vor Beginn erklärt. Während des Spiels beaufsichtigt der Trainer das Gesamtgeschehen. An den einzelnen Stationen werden die Punkte durch Lehrkräfte oder Teilnehmende notiert.

2. Gefährdungen

Geringe Sturz- oder Stolpergefahr bei Bewegungs-, Balance- und Wurfaufgaben, insbesondere beim Schwingen, Drehen, Springen oder Fahren mit dem Rollbrett.

3. Schutzmaßnahmen

• Einsatz von Weichbodenmatten und Turnmatten an Stationen mit Schwing- oder Sprungbewegungen
• Verwendung von Sportgeräten ohne scharfe Kanten
• klare Stationsregeln und kurze Einweisung vor Beginn

• Hinweise zu sicherem Verhalten (z. B. Daumen anlegen beim Rollbrettfahren) • angepasste Durchführung je nach Alter und Leistungsstand
• ständige Aufsicht durch den Trainer

Restrisiko: gering
4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege der Halle.

5. Gesamtbewertung

Das Programm ist organisatorisch gut strukturierbar und durch die kurzen, abwechslungsreichen Stationen sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko ist gering und sportartspezifisch.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Teamsport

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Außenbereich (Sportstätten, Teamsportanlage, Wald) Dauer: ca. 1–2 Stunden
Gruppengröße: ca. 15–30 Teilnehmende pro Trainer Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Das Teamsportprogramm besteht aus verschiedenen kurzen Team- und Kooperationsspielen, die je nach Gruppengröße, Alter und Situation ausgewählt werden. Beispiele für Inhalte sind u. a. „Crocodile Crossing“, „Spinnennetz“, „Baumsuchen“, Wippen- und weitere Teamaufgaben. Beim „Crocodile Crossing“ überwinden die Teilnehmenden mithilfe von sechs Brettern eine Strecke zwischen mehreren Pflöcken. Dabei darf ausschließlich über die ausgelegten Bretter gegangen werden. Bei Regelverstößen beginnt das Team erneut. Die Durchführung erfolgt an wechselnden Orten (Sportplatz, Teamsportanlage, Wald). Das Fachpersonal begleitet die Spiele, gibt Anleitungen und greift bei Bedarf unterstützend ein.

2. Gefährdungen

Geringe Stolper- oder Fehltrittgefahr bei Bewegungs- und Kooperationsspielen.

3. Schutzmaßnahmen

• angepasste Spielauswahl je nach Gelände und Untergrund
• Einsatz von Fallschutz (Hackschnitzel) an einzelnen Stationen mit erhöhter Tritthöhe • klare Spielregeln und Anweisungen vor Beginn jeder Aufgabe
• ständige Aufsicht durch den Trainer
• Abbruch oder Anpassung der Spiele bei unsicheren Bedingungen

Restrisiko: gering
4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Sammel- und Rettungspunkte.

5. Gesamtbewertung

Das Teamsportprogramm ist organisatorisch sehr gut beherrschbar. Aufgrund der bodennahen und kooperativen Spielformen besteht nur ein geringes sportartspezifisches Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Tektoball

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Turnhalle
Dauer: ca. 1,5–2 Stunden
Gruppengröße: bis ca. 100 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Tektoball ist ein Mannschaftsspiel (auch „Tactical Dodgeball“), das Elemente aus Capture the Flag und Völkerball kombiniert. In der Halle befinden sich zwei Tore, in denen jeweils drei Hütchen aufgestellt sind. Ziel des Spiels ist es, insgesamt sechs Hütchen im eigenen Tor zu sammeln. Die Teilnehmenden dürfen mit Hütchen laufen, mit Bällen jedoch nicht. In der Halle sind insgesamt 14 Softbälle verteilt. Wird eine Person abgeworfen, setzt sie sich auf den Boden und kann durch das Zuwerfen eines Balls durch ein Teammitglied wieder befreit werden. Zwischen den Spielfeldern wird ein Parcours aus weichen Hindernissen aufgebaut, der als Deckung dient und die Spielform abwechslungsreich gestaltet.

2. Gefährdungen

Umknicken, Ausrutschen oder Hinfallen auf dem Hallenboden, Zusammenstöße mit Hindernissen oder der Hallenwand.

3. Schutzmaßnahmen

• Verwendung von Softbällen und leichten Hindernissen • klare Spiel- und Sicherheitsregeln vor Beginn
• angepasster Aufbau des Parcours ohne harte Kanten • regelmäßige Spielunterbrechungen zur Übersicht

• ständige Aufsicht und Spielleitung durch den Trainer Restrisiko: gering bis mittel bei intensiver Spielweise

4. Notfallmanagement

Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; bekannte Rettungswege der Halle.

5. Gesamtbewertung

Das Spiel ist organisatorisch gut beherrschbar und bietet trotz hoher Dynamik ein vertretbares sportartspezifisches Restrisiko bei klarer Spielleitung.

BLSV Sportcamp Regen

Programmbeschreibung & Gefährdungsbeurteilung – Watersports

Durchführung: ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal Ort: Fließgewässer (gleicher Fluss wie beim Megafluss)
Dauer: ca. 1–2 Stunden (witterungs- und motivationsabhängig) Gruppengröße: bis ca. 40 Teilnehmende

Trainerbedarf: 1 Trainer

1. Ablauf

Zu Beginn holen die Teilnehmenden Schwimmwesten und passende Paddel aus dem Materialcontainer. Anschließend begeben sich alle gemeinsam zum Bootseinstieg. Vor Ort wählen die Teilnehmenden eigenständig ein Wasserfahrzeug aus (Stand-Up-Paddles, Kajaks, Rafting-Boote oder Kanus für 4–5 Personen). Es folgt eine kurze Sicherheitseinweisung zur richtigen Paddelhaltung, zum korrekten Paddel für das jeweilige Boot sowie zum sicheren Verhalten auf dem Wasser. Danach gehen die Teilnehmenden unter Anleitung des Trainers aufs Wasser. Es werden verschiedene Fahrübungen durchgeführt (z. B. im Kreis fahren, Slalom um ausgelegte Bojen). Bei geeigneten Wetterbedingungen und Einverständnis der Teilnehmenden kann zum Abschluss eine gemeinsame Wasserschlacht stattfinden.

2. Gefährdungen

Kentern einzelner Boote, Zusammenstöße zwischen Wasserfahrzeugen, unsachgemäßer Umgang mit Paddel oder Boot.

3. Schutzmaßnahmen

• Tragen von geprüften Schwimmwesten für alle Teilnehmenden
• klare Einweisung vor Programmbeginn und Anleitung auf dem Wasser • ständige Aufsicht durch einen Trainer am Wasser
• Anpassung der Durchführung an Wetter- und Wasserbedingungen
• Nutzung geeigneter Boote und passender Paddel je nach Bootstyp

Restrisiko: gering bei angepasster Durchführung

4. Notfallmanagement

Rettungsmittel, Erste-Hilfe-Ausstattung und geschultes Personal vor Ort; Duschen in unmittelbarer Nähe.

5. Gesamtbewertung

Das Angebot ist bei sachgemäßer Einweisung und Aufsicht gut beherrschbar und sicher durchführbar. Das verbleibende Risiko entspricht dem sportartspezifischen Restrisiko.

BLSV Sportcamp Regen . Raithmühle 2 . 94209 Regen

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